Hubmagnet funktioniert

Ein weiterer BUZ21 an einem digitalen Ausgang des Arduino ermöglicht nun das Absenken des Fräskopfs. Ein paar Versuche mit Transistoren sind fehlgeschlagen, aber der „altbewährte“ BUZ21 erledigt die Aufgabe. Damit wären alle für den Betrieb des CNC erforderlichen, technischen Funktionalitäten gegeben. Der FET wird, wie in der Spindelschaltung, über einen 10K Widerstand zwischen Gate und Erde entladen.

Beim Realisieren der Hubmagnet-Schaltung fiel mir auf, dass es im Experiment nicht genügt, das BUZ21 Gate mit dem Pluspol zu verbinden, um den FET zu schalten. Es muss auch Source am Minuspol liegen. Dieser Umstand klingt zunächst trivial, aber immerhin befindet sich bei 3 der 6 FETs des Spindeltreibers der Verbraucher (die Spindel) zwischen Source und Erde. Interessanterweise sind es genau diese FETs, die im Betrieb heiß werden, wohingegen die 3 FETs, deren Source direkt an der Erde liegt, kalt bleiben. Es ist anzunehmen, dass die Schaltcharakteristik der FETs bei gleicher Steuerspannung unterschiedlich ausfällt, wenn der Gegenpol hinter einem Widerstand (dem Verbraucher) liegt. Möglicherweise werden so ungewollte Ströme durch die ersteren 3 FETs geschaltet. Dieses Problem fände sich dann allerdings auch in der Spindelsteuerung von LPKF, es sei denn die Schottky-Dioden (SB560) lösen diese Problematik irgendwie, wovon ich eigentlich nicht ausgehe. Ich denke, anstelle der N-Channel BUZ21 müssten hier richtigerweise drei gleichwertige FETs mit anderer Schaltcharakteristik zum Einsatz kommen (P-Channel?).

715 mal insgesamt angesehen, 2 mal heute angesehen.
Dieser Beitrag wurde unter Arduino, CNC veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.