Zeilensensor steckbrett-tauglich machen

Handelsübliche Flachbettscanner funktionieren, indem ein Schlitten die gesamte Länge des einzuscannenden Blattes abfährt und Zeile für Zeile einliest. Dabei wird jeweils eine Zeile in der vollen Breite auf einmal eingelesen, bevor der Schlitten die nächste Position anfährt. Das Einlesen passiert auf speziell für diesen Zweck vorgesehenen Leiterplatten, die im Schlitten eingebaut sind und über einen Zeilensensor verfügen.

Leiterplatte mit Zeilensensor, ausgebaut aus einem Flachbettscanner

Neben dem Zeilensensor ist i.d.R. auch die Spannungsversorgung, ein logischer Signal-Invertierer und drei Bipolar-Transistoren, welche die drei analogen Ausgangssignale für Rot-, Grün- und Blau-Wert eines Pixels, verstärken, auf der Platine vorhanden. Der Invertierer hat die Aufgabe, die Ansteuerung des Sensors zu vereinfachen, da solche Sensoren i.d.R. zwei invertierte Takte zur Ansteuerung erwarten.

Eine solche Platine eignet sich sehr gut, um mit einfachen Mitteln eine recht hochauflösende Sensor-Einheit für ein Spektrometer zu bauen. Daher habe ich mal eine solche Platine aus einem alten Scanner ausgebaut. Statt dem Flachbandkabel wollte ich Steckbrücken-Käbelchen verwenden, um mir die Inbetriebnahme zu vereinfachen:

Flachbandkabel von der Platine abknipsen

 

Mit der Entlötpumpe überschüssiges Lötzinn entfernt

Die Unterseite ist noch hübscher, als die Oberseite geworden

Statt des Flachachbandkabel-Sockels wurden Buchsenleisten aufgelötet

…und nochmal die Unterseite mit den neuen Stiftleisten

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