Atmel XMEGA-A1 Xplained mal angesteckt

Die Platine Atmel XMEGA-A1 Xplained ist eine Entwicklungsplattform für den Atmega128A1 Mikrocontroller (und ähnliche).

Sie beherbergt u.a. 8x LEDs, 8x Buttons, einen Lautsprecher, einen Temperatur- und einen Lichtsensor sowie 8MB SD-RAM. Angeschlossen wird die Platine über Mini-USB.

Unter Linux identifiziert sie sich als serieller Port:

$ lsusb
...
Bus 002 Device 081: ID 03eb:2122 Atmel Corp. XMEGA-A1 Explained evaluation kit
...
$ dmesg
...
usb 2-1.2: new full-speed USB device number 82 using ehci-pci
usb 2-1.2: New USB device found, idVendor=03eb, idProduct=2122
usb 2-1.2: New USB device strings: Mfr=1, Product=2, SerialNumber=3
usb 2-1.2: Product: XPLAINED CDC
usb 2-1.2: Manufacturer: ATMEL
usb 2-1.2: SerialNumber: 123456789012
cdc_acm 2-1.2:1.0: ttyACM18: USB ACM device
...

Serieller Port… Das klingt vielversprechend – funktioniert das Board mit avrdude? Kann man die Arduino IDE zur Entwicklung verwenden? Augenscheinlich nein, in der Arduino IDE es gibt keinen Support für die MCU.

Aber AVR-GCC bietet mit der Option -mmcu=avrxmega7 eine (freie) Möglichkeit, Code dafür zu compilieren.

Die zweite onboard MCU (AT32UC3B1256) kann augenscheinlich nicht als Debugger genutzt werden. Sie dient offenbar nur als USB-zu-UART-Schnittstelle. Zum Debuggen gibt es einen separaten AVR-JTAG-Stecker auf dem Board.

Die Application Note AVR1927 beschreibt, wie die Software BatchISP aus dem FLIP-Softwarepaket genutzt werden kann, um Software mithilfe des UART-Bootloaders auf dem einzuflashen. Freie Software scheint es hierfür mit dem dfu-programmer ebenfalls zu geben.

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